Welche das im Einzelnen sind, dazu gab es in den vergangenen Monaten eine immense Zahl an Studien und Berichten. Unterm Strich wünschen sie sich vor allem eines: Zufriedenheit. Das setzt voraus, dass sich Job und Leben gut miteinander vereinbaren lassen. Dafür erwarten sie ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich Arbeitszeit und -ort. Sie wollen arbeiten, um zu leben. Nicht andersherum.
Nicht missverstehen: Arbeit ist ihnen wichtig. Das steht außer Frage. Und sie sind bereit, viel dafür zu leisten. Aber eben nur in einem Rahmen, der es ihnen ermöglicht, Freizeit und Leben auszukosten.
Die Gen Z ist, was die Formulierung ihrer Forderungen angeht, selbstbewusst. Und das kann sie auch sein. Der Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmerarbeitsmarkt ist in vollem Gange. Dessen sind sie sich bewusst und blicken so positiv wie keine andere Generation auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes und deren Auswirkungen auf das eigene Leben, wie die Studie „Generation Z – die Arbeitnehmer von morgen“ der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der FAU Erlangen-Nürnberg zeigt.
Arbeitgeber:innen sollten sich schnellstmöglich darauf einstellen. Sie sind schon jetzt verstärkt und in Zukunft erst recht diejenigen, die sich bei ihren künftigen Mitarbeitenden bewerben müssen. Lange war es andersherum – jetzt sind es die Unternehmen, die sich bewegen und flexibel zeigen müssen.
*Statistisches Bundesamt, Destatis 2022, Mikrozensus