FLOWO

Flexibilität beginnt im Kopf

Väter können alles: kochen, wickeln, baden, trösten, spielen, begleiten, fördern…

Diese Liste könnten wir jetzt endlos fortsetzen. Kurzum: Sie sind ganz genauso dazu geeignet, die Familienarbeit zu übernehmen, wie Mütter. Und viele, wirklich viele von ihnen wären gerne deutlich mehr für die Familie da. Gäbe es da nicht die fehlende Akzeptanz auf Seiten vieler Führungskräfte. Schon allein die gesetzlich zustehende Elternzeit wird in zahlreichen Unternehmen noch immer ungern gesehen. Vor allem dann, wenn ein Vater mehr als nur ein paar Wochen die Familie ins Zentrum seiner täglichen Arbeit stellt. Viele erleben noch heute, dass das Ansehen mit der Entscheidung für eine verstärkte Care-Arbeit plötzlich sinkt und sich zuvor klare Karriereperspektiven in Luft auflösen. Dabei ist der Mensch als solcher kein anderer, die Leistungsbereitschaft ist die gleiche, der Wunsch nach Weiterentwicklung genauso.

Deshalb: Bitte, liebe Führungskräfte, betrachtet Elternzeiten für Väter und Mütter gleichermaßen als selbstverständlich. Wertet Teilzeit-Beschäftigung nicht als Ende von beruflichen Ambitionen und Leistungsbereitschaft. Und bietet Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten unabhängig vom prozentualen Anteil der wöchentlichen Arbeitszeit. Davon profitieren am Ende alle.